Die Region Hohenfels liegt auf dem Erhabenen Arm und zählt zu den kältesten Regionen der bekannten Welt. Zwei Ursachen dafür sind die angrenzende Frostsee im Norden und das Frostgebirge im Westen.
Im nordwestlichen Teil der Region wachsen überwiegend Nadelwälder, während in der südöstlichen Region hauptsächlich Laubwälder vorkommen. Das Landschaftsbild ist geprägt von Bergen und Plateaus. Reisen durch Hohenfels sind beschwerlich und gleichen oft einer Wanderung durch Gebirge.
Die gesamte Region ist bewohnt. Selbst in den tiefsten Nadelwäldern finden sich kleinere Siedlungen, die sich durch Landwirtschaft oder Jagd ernähren. Hohenfels verfügt über zwei große Städte: die heutige Regionshauptstadt Hohenburg und die Stadt Grenzturm an der Grenze zu den Weiden Lerenors.
Die Stadt Hohenburg liegt am Glutberg, einem Berg, der der Überlieferung nach vor Tausenden von Jahren lodernde Flammen spuckte. Heute brodelt er nur noch in seinem Innersten. Die Hitze aus dem Berginneren spendet der Stadt bis heute Wärme und erhöht die Effizienz in den Schmieden. Hohenburg gilt bis heute als größter Exporteur von Metallwaren.
Eine weitere Besonderheit und Attraktion sind die heißen Quellen der Stadt, die ebenfalls durch den Glutberg erhitzt werden.
In den Jahrhunderten vor der Reichsgründung hatte das Reich Hohenfels wiederholt Konflikte mit seinem Nachbarn, den Weiden Lerenors. Nach mehreren verlustreichen Kriegen über Generationen hinweg einigten sich beide Seiten auf ein generationsübergreifendes Abkommen und errichteten gemeinsam die Stadt Grenzturm.
Bis zum Eroberungskrieg wurde der nördliche und südliche Teil der Grenzstadt durch eine Mauer zwischen den beiden Reichen aufgeteilt. Über die Jahre hinweg wurden dort landwirtschaftliche Produkte Lerenors gegen Metallwaren Hohenfels gehandelt, wovon beide damaligen Reiche stark profitierten.
Nach der Kapitulation beider Regionen wurde Grenzturm vollständig an die Region Hohenfels angegliedert. Bis heute steht der Grenzturm mit seiner Trennmauer im Herzen der Stadt.
Das Adelshaus von Hohenburg gehört zu den ältesten bekannten Adelsfamilien im gesamten Reich und lebte seit jeher in Hohenburg. Sie regierten schon länger, als Schriften es belegen konnten, über das Reich Hohenfels bis zu ihrer Kapitulation während des großen Eroberungskrieges der Marbrands.
Trotz der Schlachten gegen die Marbrands in den heutigen Witwen Ebenen wurde die Adelsfamilie von Hohenburg - im Gegensatz zum kriegsverbündeten Adelshaus von Bruchstein - nicht hingerichtet. Der Grund dafür ist unbekannt.
Die heutigen Familienangehörigen von Hohenburg leiten und führen weiterhin die Schmieden im Glutberg und kümmern sich um den Export der hergestellten Waren.
Die Bewohner der Region wertschätzen das Adelshaus und sehen die Arbeit in den Schmieden und in den unzähligen Bergwerken als eine der höchsten Errungenschaften an.