Die Sturmsee bezeichnet den südlich an die bekannte Welt angrenzenden Ozean.
Seinen Namen verdankt der Ozean seinem charakteristisch stürmischen Wesen. Nur an wenigen vereinzelten Tagen im Jahr legt sich das Meer zur Ruhe, und die dichte Wolkendecke sowie der Nebelschleier lichten sich. An den übrigen Tagen jedoch peitschen starke, feuchte und salzige Winde über das Wasser und treffen mit voller Wucht auf den stürmischen Arm der bekannten Welt.
Die heftigsten Winde treten insbesondere in den südlichen Teilen der Regionen Sturmklippen und Südtiefen auf.
Die einzigen Hafenstädte, die indirekt an der Sturmsee liegen, sind die Regionsstadt Dornenpracht in Dornenhain sowie die Grenzstadt Nebelmark.
Beide Hafenstädte liegen in einer Bucht zwischen den Regionen Dornenhain und Nebelküste.
Bereits vor dem großen Eroberungskrieg und der Machtübernahme der Marbrands träumten Seefahrer davon, die unbekannte Welt jenseits der Sturmsee zu erforschen. Aufgrund der wenigen vereinzelten ruhigen Tage sind bis heute nur wenige Erkenntnisse gewonnen worden. Eine davon lautet, dass die Sturmsee vermutlich vollständig an den Küstenbereich der endlosen Wüste anliegt.
Bis heute gilt die Sturmsee daher als eine der fünf unüberwindbaren natürlichen Grenzen zwischen der bekannten und der unbekannten Welt.