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Asterai

Einleitung

Die Asterai sind ursprünglich eine nomadische Spezies, die sich seit der Reichsgründung zunehmend in die Gesellschaft der Regionen der bekannten Welt integriert. Ihre blau-, violett- oder silberfarbenen Hauttöne erinnern an den Nachthimmel, der für sie kulturell eine bedeutende Rolle spielt. Asterai sind für ihre Zirkel bekannt, die in einigen Fachbereichen maßgeblich den Erkenntnisgewinn leiten.


Aussehen

Standard Merkmale

Haare:
Das Haar der Asterai ist meist dünn, glatt und von matter Farbe. Es kann aschschwarz, blassviolett, rauchblau oder silberweiß sein. Oft wird es zu Knoten, Ringen oder wickelartigen Hochsteckfrisuren gebunden.

Gesicht:
Die Gesichtszüge wirken zierlich und elegant.

Körperbau:
Der Körperbau der Asterai ist humanoid. Im Gegensatz zum Menschen besitzen sie ein schmales Kreuz und eine schmale Taille, wodurch sie insgesamt zierlicher wirken.
Ihre Körpergröße liegt zwischen 1,70m und 2,00m (MC: 0.9444 - 1,1111).
Das weibliche Geschlecht ist im Vergleich zu anderen Spezies das größere der beiden.

Haut:
Die Hautfarbe der Asterai variiert zwischen rauchigen Blau-, blassen Violett- und Silbertönen. In der Nacht kann ein leichter irisierender Schimmer in denselben Farbtönen unter der Hautoberfläche sichtbar werden. Am Hals und an den Schläfen können ihre Blutadern bei starker Emotion oder Anstrengung leicht aufleuchten.


Besondere Merkmale

Gesicht:
Die Augen der Asterai sind groß und mandelförmig und reflektieren selbst schwaches Licht, wodurch die Iris im Dunkeln leuchtet. Ihre Pupillen sind vertikal schlitzförmig und die Skleren schwarz. Die Augenfarbe kann in allen natürlichen Farbtönen auftreten.

Körperbau:
Statt einer glatten Ohrmuschel besitzen die Asterai segmentierte, fächerartige Strukturen, die sich wie die Schichten einer Muschel oder die Lamellen einer Blüte auffalten. Form und Anzahl der Segmente variieren zwischen drei und fünf. Das Berühren dieser Strukturen gilt als respektlos.


Alter

Die Lebenserwartung der Asterai beträgt im Durchschnitt etwa 80 Jahre, wobei individuelle Lebensweisen und Umstände diese Spanne beeinflussen können. Gelegentlich gibt es Ausnahmen, die das Leben um einige Jahre verkürzen oder verlängern.


Herkunft und Hintergrund

Die Asterai stammen aus den Grenzregionen in den Tälern und Wäldern des am Fuße liegenden Frostgebirges zwischen den heute bekannten Regionen der Schwarzmark und Hohenfels. Diese von Südwesten nach Nordosten verlaufende Landmasse liegt in einer kaltgemäßigten Klimazone, die das Niederlassen von Siedlungen und Städten erschwert.

Ursprünglich waren die Asterai eine nomadische Spezies, die sich über die Jahrtausende innerhalb ihrer Nomadenstämme immer weiter spezialisierte und verfeinerte. Heute gibt es nur noch wenige traditionelle Nomadengruppen in der Grenzregion. Dies liegt zum einen am vergleichsweise fortschrittlichen gesellschaftlichen Aufschwung der bekannten Welt und zum anderen am geeinten, offenen Reich.

Dennoch blieb der strukturelle Grundgedanke der Gruppen bestehen. Die bis heute existierenden spezialisierten Gruppen werden als Zirkel bezeichnet. Der traditionelle Aufbau der Zirkel wird nach wie vor von vielen Asterai befolgt und geehrt.

Die Zirkel sind nach Fachgebieten gegliedert. Asterai, die in einem traditionellen Zirkel aufwachsen, leben von Geburt bis zum zwölften Lebensjahr im Zirkel ihrer Eltern. Danach können sie entscheiden, ihrer Passion oder ihrem Wunsch zu folgen und Mitglied eines anderen Zirkels zu werden. Befindet sich der neue Zirkel an einem weit entfernten Ort, trennen sich die jungen Asterai dauerhaft von ihrer ursprünglichen Familie und werden Teil einer neuen Gemeinschaft.

Mit 16 Jahren absolvieren sie im Zirkel eine Reifeprüfung, deren Inhalt von Zirkel zu Zirkel unterschiedlich ist. Nach erfolgreichem Abschluss können die Asterai in die Eigenständigkeit wechseln oder in seltenen Fällen einen neuen Zirkel in einer anderen Fachrichtung gründen. Kleine Accessoires, die sich an der Fachrichtung des Zirkels orientieren, werden verliehen und oft ein Leben lang getragen.

Asterai, die sich von ihrer Tradition abwenden und sich stärker dem Reich und der Gesellschaft öffnen, mischen sich unter andere Spezies und erkunden die für sie fremde Welt. Heute lebt der Großteil der traditionellen, wie auch zirkellosen Asterai verteilt in den Regionen Hohenfels, Weiden Lerenors, Schwarzmark und den Goldlanden. Aufgrund ihrer Geschichte und Kultur halten sie sich häufig an Orten wie Bibliotheken oder Lehrstätten auf.

Außerhalb ihrer Zirkel gilt die Spezies als Minderheit, da sie nur einen kleinen Teil der gesamten Bevölkerung der bekannten Welt ausmacht.


Zirkel der Asterai

Die Zirkel haben einen starken Einfluss auf das Verhalten ihrer Mitglieder. In der heutigen Zeit entscheidet nicht mehr die Herkunft, sondern das Verhalten über die Zugehörigkeit zu einem Zirkel. Wer sich bemüht, die Struktur und Ordnung des Zirkellebens zu achten und nach Erkenntnis zu streben, kann Teil des jeweiligen Zirkels werden, unabhängig von Blutlinie oder Herkunft.

Die drei größten Zirkel sind der Zirkel der Astronomie, der Zirkel der Alchemie und der Zirkel der Kartographie. Diese drei Zirkel besitzen die meisten Mitglieder und führen in der bekannten Welt den Kenntnisstand in ihren jeweiligen Fachgebieten an. So kommen die neuesten Erkenntnisse zeitnah an der Akademie des Lichts an und werden in deren Lehre aufgenommen.

Eine der größten Erkenntnisse des Zirkels der Astronomie war die Entdeckung, dass Planeten runde Objekte sind und sich in geordneten Bahnen um die Sonne bewegen. Außerdem gilt die Astronomie als Grundbaustein der Mathematik, wovon vergangene Reiche vor dem großen Eroberungskrieg bereits profitiert haben.

So wurden zum Beispiel durch die Mathematik in Kombination mit dem Zirkel der Kartographie die Schifffahrt und Landvermessung revolutioniert. Die Zylinder-Projektion ermöglichte eine winkeltreue und somit für die Navigation präzise Darstellung der Erdoberfläche auf Karten. Auch Erfindungen wie das Fernrohr und die dazugehörige Glasverarbeitung gehen auf den Zirkel der Kartographie zurück.

Der Zirkel der Alchemie ist bekannt für die Nutzung heimischer Pflanzen aus den Tälern und Wäldern am Fuße des Frostgebirges. Nach der Reichsgründung der Marbrands sehen die Alchemisten es bis heute als ihre Aufgabe an, unbekannte Pflanzen und Kräuter der restlichen bekannten Welt zu sammeln und zu studieren.

Die Philosophie der drei Zirkel folgt stets demselben Pfad: Sie sehen in der Welt eine Ordnung, eine übergeordnete Struktur aus geometrischen oder symmetrischen Mustern. Das Denken soll vom Rhythmus der Welt geleitet werden. Chaos muss eingeordnet und verstanden werden, da jede Wirkung auf einer Ursache beruht, auch wenn die Linie zwischen Ursache und Wirkung noch so verwinkelt sein mag.

Diese symmetrischen, geometrischen Muster tragen die Angehörigen der Zirkel bei sich, sei es als Verzierung, Schmuck, Tätowierung oder Brandmal auf der Haut. Vor allem Sternbilder sind als Motiv bei den Mitgliedern des Zirkels der Astronomie beliebt.


Meinung über Hybride

Gesellschaftlich werden Hybride größtenteils von den Asterai in jeder Art und Form akzeptiert. Die Meinung über Hybride können sich zwischen den Zirkeln aufgrund ihrer Philosophien unterscheiden. So wird in den größeren Zirkeln die Existenz der Hybride als Teil des großen Gefüges interpretiert, das nur verstanden werden kann, wenn man auch seine Abweichungen erkennt.


Startattribute der Asterai

  • Stärke: 6
  • Geschicklichkeit: 11
  • Arkane Kunst: 12
  • Konstitution: 7
  • Weisheit: 14

Spezies erstellt und geschrieben von LunaticMetronome

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